Eine der Ursachen für Mauerwerksschäden ist die sogenannte kapillar aufsteigende Feuchte. Dabei "zieht" die Wand Nässe aus dem Boden in das Mauerwerk hinein und weiter nach oben, bis die ganze Wand feucht ist. Dagegen helfen Sperrschichten, die horizontal ins Mauerwerk eingebaut werden.
Im Neubau kommen wasserundurchlässige Folien zum Einsatz, die den Sog-Effekt der Mauersteine durchbrechen. Bei einer bestehenden Wand, die feucht geworden ist, wird per Injektion ein Trennmittel in die Wand eingefüllt. Solche Horizontalsperren im Injektionsverfahren kommen seit rund 50 Jahren zum Einsatz. Ihr Ziel ist generell, eine durchgängige "kapillar brechende Schicht" zu schaffen, die das Weiterleiten von Feuchtigkeit im Mauerwerk verhindert.
Injektionsverfahren
Beim Injektionsverfahren werden die Zwischen- und Hohlräume einer Mauer mit einem Injektionsmittel getränkt, es wird mit Druck über sogenannte Packer injiziert. Hierbei werden in regelmäßigen Abständen schräg von oben Löcher in die Wand gebohrt, in dem die Packer eingeführt werden. In diese Packer wird nun unter Druck das Trennmittel injiziert.
Info
Hinweis: Für Mauern aus Hohlsteinen oder Natursteinen sind Injektionsverfahren nicht geeignet.
Wir beraten Sie gerne auch vor Ort.
Unsere Mitarbeiter weisen Sie genau an um das Verfahren korrekt anzuwenden.
Das Verfahren ist für den geübten Handwerker problemlos durchzuführen.
Anwendungsbereiche
Die Injekta D1 kommt zum Einsatz:
Beschreibung
Zum Betrieb benötigen Sie einen Kompressor mit einer Leistung von ca. 250 l/min.
Zubehör (nicht bei der Maschine enthalten.)